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Bedeutung:

Mantrailing heisst übersetzt etwa "man = Mensch, Mann" und "trailing = folgen".

Der Hund bekommt anhand einer Geruchsprobe den Individualgeruch des zu suchenden Opfers präsentiert. Dann hat der die Aufgabe diesen Menschen zu finden. Man setzt den Hund dort auf die Spur (Trail) an, wo man annimmt, dass das Opfer zuletzt war.

Im Gegensatz zur Fährtenarbeit (Tracking) sind Bodenverletzungen nicht wichtig, da sich der Hund nach dem Individualgeruch des Opfers orientiert.

Das Mantrailing umfasst die Ausbildung des Hundes und des Hundeführers.

Der Hund lernt im Mantrailing dem reinen Individualgeruch von Personen zu folgen.

Der Hundeführer hat die Aufgabe, die Signale, welche ein Hund während der Suche zeigt - feinste Änderungen in der Körperhaltung, Rute, Bewegungen des Kopfes, u.s.w. - zu deuten und entsprechend zu reagieren.

Die Reaktion kann sein, den Hund arbeiten zu lassen oder ihn zu korrigieren (verbal oder nonverbal).

Einen gut ausgebildeten Mantrailer kann man in jedem Gebiet einsetzen.
Trails die mehrere Stunden - ja sogar Tage - alt sind sollte er sicher ausarbeiten können.

Grundsätzlich kann man mit jedem Hund trailen, da man einen natürlichen Trieb des Hundes nutzt.
Es ist eine sinnvolle Beschäftigung für Hund und Hundeführer.